Standpunkte

Fraktionserklärung zur Vorlage 26/2010 betreffend Kinderbetreung

 

Was lange währt,… soll nun endlich gut werden.

 

Die FDP erachtet die Möglichkeit zur familienergänzenden Kinderbetreuung für wichtig und will eine entsprechende Unterstützung! Dies haben wir bereits letzten August zur Vorgängervorlage klar zum Ausdruck gebracht.

 

Der Ausbau der ausserfamiliären Kinderbetreuung hat verschiedene positive Effekte: Für Eltern – insbesondere Mütter, welche nach der Geburt ihres Kindes wieder arbeiten möchten, wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtert. Jede Familie soll frei entscheiden können, ob ein Elternteil die klassische Rolle der Haushaltsführung übernimmt, oder ob beide weiterhin berufstätig sein wollen. Dafür sind mit einem ausreichenden und finanzierbaren Angebot an Betreuungsplätzen die Rahmenbedingungen zu schaffen. Ermöglicht man den Eltern Doppelverdiener zu bleiben hat dies auch volkswirtschaftliche und für die Stadt Schlieren direkte finanzielle Vorteile: Die Gefahr einer Abhängigkeit der Familie von der Sozialhilfe wird verringert und zusätzliche Steuereinnahmen werden generiert.

 

Die FDP-Schlieren zu den Investitionen

Investitionen

 

Happige 17 Mio. sollen investiert werden. Was kriegen wir für dieses Geld? Eine Biobadi im Moos, ein Kunstrasenplatz mit Skateranlage und ein renoviertes Stadthaus. 1 Mio. für Investitionen im Spital. Im Zentrum soll Land gekauft werden für eine neue Verkehrsführung. Im Namen der Wirtschaftskammer Schlieren möchte ich mich bedanken, dass es endlich vorwärts geht mit der Öffnung der Rütistrasse.

Die FDP-Schlieren zur laufenden Rechnung

Laufende Rechnung

Schlieren zählt nun schon fast 16‘000 Einwohner und ist damit noch einmal deutlich gewachsen. Dieses Wachstum kostet Geld, sowohl in der laufenden Rechnung als auch im Investitionsbudget. Mit steigen­den Schülerzahlen erhöht sich der Aufwand im Ressort „Bildung und Jugend“. Auch werden höhere Ausgaben für die Alters­vorsorge und die Zusatzleistungen zu AHV und IV erwartet. Zudem verlagern sich in den Bereichen „Bildung“ und „Gesundheit“ Kosten vom Kanton auf die Gemeinden.