Standpunkte

Die FDP-Schlieren zur laufenden Rechnung

Laufende Rechnung

Schlieren zählt nun schon fast 16‘000 Einwohner und ist damit noch einmal deutlich gewachsen. Dieses Wachstum kostet Geld, sowohl in der laufenden Rechnung als auch im Investitionsbudget. Mit steigen­den Schülerzahlen erhöht sich der Aufwand im Ressort „Bildung und Jugend“. Auch werden höhere Ausgaben für die Alters­vorsorge und die Zusatzleistungen zu AHV und IV erwartet. Zudem verlagern sich in den Bereichen „Bildung“ und „Gesundheit“ Kosten vom Kanton auf die Gemeinden. Dies alles lässt den Aufwand der laufenden Rechnung von Schlieren auf 127 Mio. ansteigen, 6.2% mehr als im Budget 2010. Auf der Einnahmenseite sollen die Steuereinnahmen der natürlichen Personen um 5.7% und der juristischen Personen um 8.2% zunehmen. Zudem dürfen wir im 2011 zum zweiten Mal in Folge mit einem kantonalen Steuerkraftausgleich in der Grössenordnung von 10 Mio. rechnen. Dies alles bringt das Budget unter dem Strich in eine akzeptable Region, mindestens was die laufende Rechnung anbetrifft. Es wird ein Aufwandüberschuss von 2.3 Mio. CHF ausgewiesen. Man hätte mit ein Bisschen Mut aber gerade so gut auch ein ausgeglichenes Budget präsentieren können, indem man die Steuereinnahmen der juristischen Personen und die Grundstückgewinnsteuern nicht so defensiv veranschlagt hätte.